Hermann Breuer - Dirigent
wurde in Sieglar bei Bonn geboren. Nach dem Studium an der Musikhochschule in Detmold wurde er 1975 als Opernkapellmeister nach Bielefeld und 1979 nach Freibug i. Br. engagiert.
1982 ging er als stellvertretender Chefdirigent zum Göttinger Sinfonie Orchester.
1991 wurde er zum Chefdirigenten des traditionsreichen Landessinfonieorchesters Thüringen in Gotha berufen. Mit dem Landessinfonieorchester Thüringen Gotha hat er viele Tourneen, u.a. nach Spanien und Gastkonzerte in der gesamten Bundesrepublik durchgeführt, darunter:
Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt,
Münchner Cuivillier-Theater, Hamburger Musikhalle.
Die CD-Serie „Musik am Gothaer Hof“ machte ebenso wie die zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den MDR, den HR, den Saarländischen Rundfunk, den WDR und das ZDF die große Musiktradition Gothas auch einem breiteren Publikum bekannt.
 
 
 
1999 wurde er zum Künstlerischen Direktor, 2006 zum Intendanten und 2008 zum Chefdirigenten der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl ernannt. Seit 2009 ist er freiberuflich tätig und ist seitdem gerngesehener Gastdirigent vieler europäischer Orchester.
Hermann Breuer wurde von weltweit mehr als 70 Orchestern als Gastdirigent eingeladen, darunter von der Radio Philharmonie Hannover, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Philharmonischen Orchester Dortmund, von der Sinfonietta Lausanne, dem Kölner Rundfunkorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Cairo Symphony Orchestra, dem Symphony Orchestra Mexico City, dem Radiosinfonieorchester Zagreb und der Gakuen Orchestra Academie Toyama (Japan). Im Oktober 1999 wurde seine Einspielung von Werken von A. Schweitzer von der französischen Fachzeitung Diapason mit „superbe“ (fünf Stimmgabeln) ausgezeichnet. 2006 ist er mit dem Titel „Kulturbotschafter des Landkreises Gotha“ geehrt worden.
Im ältesten noch vollständig erhaltenen Barocktheater Deutschlands (Gothaer Ekhof-Theater) produzierte er alljährlich Opern der Frühklassik, die sich für dieses historische Theater besonders eignen. Damit unterstreicht er die Bedeutung des Gothaer Hofs im 18. Jahrhundert bei der Entwicklung hin zu einem deutschsprachigen Musiktheater. Besonders hervorzuheben sind dabei die Melodramen „Ariadne auf Naxos“ und „Medea“ sowie die erste Vertonung von Shakespeares „Romeo und Julia“ von Georg Anton Benda. Für den WDR produzierte er viele Ersteinspielungen unentdeckter klassischer Werke von Louis Spohr, Franz Liszt, Ludwig Böhner, Wilhelm Jeral
u. a.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Große Beachtung fand auch seine CD-Einspielung „Faszination Tango“, bei der er klassische Tangos von Strawinski, Egk, Martinu, Blacher, Albéniz und Schnittke neben Stücken des „Tango nuevo“ von Astor Piazzolla veröffentlichte.
Hermann Breuer verfügt über ein ungewöhnlich breit gefächertes Repertoire, dass nahezu sämtliche Standardwerke der Klassik vom Barock bis zur Moderne enthält.
Dazu gehören auch Konzerte mit sinfonischer Filmmusik und Tango-Abende mit Werken von Astor Piazzolla, die er für großes Orchester arrangiert hat.
 
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